Ihr Name ist Linda.
Sie ist 69 Jahre alt, Rentnerin und liebt ihren 5-jährigen Shih Tzu, Oliver, über alles.
Ich habe Linda im Laufe der Jahre in verschiedenen Formen hunderte Male gesehen.
Sie liebt ihren Hund zutiefst.
Oliver ist ihr Begleiter. Ihre Routine. Ihr Trost.
Aber sie senkt ihre Stimme und sagt:
„Er ist wunderbar… außer in der Nähe anderer Hunde."
Dann beschreibt sie das gleiche Muster:
● Steifer Körper, wenn ein anderer Hund sich nähert
● Intensives Starren
● Plötzliches Bellen und Ausfallen
● Völliger Verlust von Konzentration und Gehorsam
Und danach?
Verlegenheit.
Scham.
Erschöpfung.
Linda erzählt mir, dass sie angefangen hat, Oliver früher spazieren zu führen, um andere Hunde zu vermeiden.
Manchmal überquert sie die Straße, selbst wenn der andere Hund weit entfernt ist.
Manchmal verkürzt sie den Spaziergang.
Sie fragt sich leise, ob sie einen Fehler gemacht hat.
Das bricht mir das Herz.
Denn das Problem ist normalerweise kein schlechtes Verhalten.
Es ist ein überlastetes Nervensystem.